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Urlaubsreise mit Hund
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| Tierinfos |
Tipps für die tierische Urlaubsreise
| siehe auch
Einreisebestimmungen Ausland |
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von Antje Schreiber
Der ZZF rät, sich vor jeder Reise zu überlegen, ob sich der Hund an dem ausgesuchten Reiseziel überhaupt wohlfühlen kann. Für Husky und Wolfsspitz beispielsweise ist Hitze eine Qual. Sie bevorzugen kühlere Gefilde.
Vor Reiseantritt sollten die Tiere rechtzeitig beim Tierarzt untersucht und die nötigen Impfungen vorgenommen werden. Die Impf- und Tollwutbescheinigung muß in den Impfpaß eingetragen werden. Einige Reiseländer verlangen darüber hinaus eine amtstierärztliche Bescheinigung (siehe beiliegende Liste). In die Reiseapotheke gehören Flohschutzhalsband, Wurmmittel, Augen- und Ohrentropfen, Durchfallmittel und Medikamente, die das Tier ständig nehmen muß. Wenn der Hund Autofahren nicht verträgt, sollte man sich auch ein Mittel gegen Reisekrankheit verschreiben lassen.
Am Tag vor der Reise gibt man seinem Hund ganz wenig zu fressen, aber viel zu trinken! Ein ausgedehnter Spaziergang ist vor dem langen Sitzen auf der Reise ein Muß.
Erstes Gebot: Auf der Reise müssen viele Pausen eingelegt werden, in denen der Hund trinken kann (alle zwei Stunden). Futter muß nicht gegeben werden. Ausnahme: Wenn der Hund auf Bergtouren viel gähnt oder hechelt, kann ihm etwas zum Kauen gegeben werden - das löst den Druck in seinen Ohren.
Das Ein- und Aussteigen in ein Auto oder Caravan muß gelernt sein. Beim Einsteigen geht erst der Hund ins Auto, dann der Beifahrer, beim Aussteigen geht der Beifahrer voran. Und immer nimmt der Hund besser die Beifahrertür. Der Hund sollte auf der Reise so sitzen, daß er weder sich selbst noch seine Beifahrer gefährdet. In den Kofferraum gehört er nicht. In einem Kombi oder Caravan läßt man das Tier besser hinter einem Trenn-Netz oder Gitter sitzen. So kann es bei einer scharfen Bremsung nicht nach vorne auf die Fahrgäste stürzen. Die Trenn-Netze oder -Gitter sind im Zoofachhandel erhältlich. Ebenfalls im Handel bekommt man Anschnallgurte für den Rücksitz, mit denen sich Hunde immer noch gut bewegen können, aber auch selbst vor einem Aufprall geschützt sind. Kleine Hunde können auch in einer Transportbox untergebracht werden, vorausgesetzt, sie haben sich in dieser Box schon zu Hause einleben dürfen.
Der Hund sollte nie unbeaufsichtigt im Auto oder Caravan gelassen werden. Falls er z.B. beim Tanken einen kurzen Moment im Wagen bleiben muß, sollte unbedingt das Fenster einen großen Spalt geöffnet sein und der Wagen nicht in der Sonne stehen (daran denken, daß die Sonne wandert!). Besser nimmt man ihn an der Leine mit nach draußen. In einem Auto ist es schnell 60ºC warm. Hunde halten jedoch Temperaturen über 40 ºC höchstens 15 Minuten aus, da sie nicht schwitzen können. Dann stockt das Blut und Ihr Tier schwebt in Lebensgefahr.
Wenn zur heißen Jahreszeit gereist wird, sollten Staus gemieden werden. Beim Stau lieber die Autobahn verlassen und eine Gassi-Pause einlegen. Es lohnt sich, vor allem abends und am frühen Morgen zu reisen und eventuell Zwischenübernachtungen einzulegen. Mit einem Caravan ist das ohnehin kein Problem.
Zugluft schadet den Hundeaugen und der empfindlichen Halsregion. Deshalb sollte darauf geachtet werden, daß das Tier nicht über längere Zeit hinweg im Fahrtwind sitzt oder den Kopf aus dem Fenster hält.
Grundregel: Dem Tier sollten am Urlaubsort so wenig Veränderungen wie möglich zugemutet werden. Am besten gibt man ihm das gewohnte Futter. Man sollte daran denken, daß in feuchtwarmen Regionen frisches Futter schnell verdirbt und deshalb besser Fertignahrung geben. Kein frisches Fleisch kaufen! Es besteht hohe Infektionsgefahr. Ist der Hund an Fertignahrung nicht gewohnt, sollte er schon Wochen vor der Urlaubsreise auf diese Nahrung umgestellt werden. Auch die gewohnten Näpfe, sein Spielzeug und die gewohnten Kauknochen sollte er dabei haben. Im Urlaub essen Hunde meistens mehr als zu Hause, weil sie sich mehr bewegen und aufgeregt sind. Deshalb sollte der Mehrbedarf an Futter einkalkuliert werden. Quelle: www.zzf.de
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